Bauernhöfe statt Agrarfabriken

Am Sonntag den 27.02.2011 traf sich der Ortsverband von Bündnis 90/Die GRÜNEN zum „Politischen Frühstück“. Bei garantiert dioxinfreiem Essen informierte Friedrich Ostendorff (agrarpolitischer Sprecher unserer Bundestagsfraktion) über den Dioxinskandal in der Futtermittelindustrie.

Anschließend  wurde gemeinsam mit anwesenden Kamener Landwirten über eine zusehends industrialisierte Landwirtschaft und deren Auswirkungen auf Kamener Verbraucher und Landwirte diskutiert. Das Entgegenwirken gegen die zunehmende Verknappung von kostbaren landwirtschaftlichen Flächen und Freiräumen durch immer neue Bau- und Gewerbegebiete sowie Straßenbaumaßnahmen wurde als gemeinsame Position herausgestellt. Auch stellte man fest, dass eine Landwirtschaft, die nur auf Kostenersparnis und Profitorientierung ausgerichtet ist, dauerhaft keine sicheren, qualitätsvollen Lebensmittel produzieren kann. Durch die Industrialisierung der Landwirtschaft gehen darüber hinaus wichtige Merkmale bäuerlichen Lebens, das über Jahrhunderte unsere Landschaft geprägt hat, für immer verloren.

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Pressemitteilung

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Fraktion Bündnis90/DIE GRÜNEN im Kamener Stadtrat ist empört, wie die Stadt Bergkamen mit den Interessen der Anwohner und der Erholungssuchenden am geplanten Gewerbegebiet an der B 61 umgeht. Ohne Not werden zahlreiche alte Bäume in der offenen Landschaft entfernt, um Fakten zu schaffen für ein Gewerbegebiet, welches in der Nachbarschaft nach wie vor umstritten ist.

Es geht schon lange nicht mehr nur darum, einen Bebauungsplan zu entwickeln, sondern besonders darum, den Naturschützern und Bürgern ein Exempel zu statuieren. Hier soll demonstriert werden, dass natur- und umweltpolitische Einwände von der Stadt Bergkamen nicht akzeptiert werden und das diese nicht zum Erfolg führen können – oder gar ein Projekt der Stadt zu verhindern in der Lage wären.

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Symbole der Bergbaugeschichte erhalten

Der Ortsverband Kamen von BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN setzt sich auch weiterhin für den Erhalt des kompletten Gebäudeensembles der Schachtanlage Grillo I ein. Wir halten den gesamten Bestand incl. der Maschinenhallen für wichtig und erhaltenswert. Sie könnten in Zukunft ein Ort der Kultur und der zwischenmenschlichen Begegnung sein – ein Abriss lässt die Hallen mit all ihren Perspektiven unwiderruflich verschwinden. 

Unabhängig vom Votum des Fördervereins Monopol 2000 hat die Bergwerksgesellschaft als Eigentümerin der Hallen einen Rechtsanspruch auf den beantragten Abriss, da die Hallen keinen besonderen Schutzstatus genießen. 

Daher appellieren wir an die Eigentümerin der Gebäude den Abriss nochmals zu überdenken.

Trotz des negativen Votums des Fördervereins Monopol 2000 sich nicht weiterhin für den Erhalt der Hallen einzusetzen, werden wir auch weiterhin die Ziele des Vereins als Mitglied unterstützen, da wir auch den Erhalt des denkmalgeschützten Fördergerüstes sowie der Fördermaschinenhalle für richtig und wichtig für Kamen erachten. 

Insbesondere das Fördergerüst ist das Symbol für die Bergbaugeschichte unserer Stadt und daneben unverwechselbarer Bestandteil unserer Stadtsilhouette.

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