BDK 2011

Anke Dörlemann, Anke Schneider (beide Kamen) und Hermann Strahl (Unna).

Die drei Unnaer delegierten verbrachten Freitag von 18.00-23.30Uhr, Samstag 8.00-1.30 Uhr, Sonntag, 9.00-13.17 Uhr in der Kieler Sparkassen-Arena. Samstag allerdings ab 23.30 Uhr auf Fete. Da die drei kostengünstig auf dem Dorfe untergebracht waren, mussten sie relativ früh zum letzten Zug. Nicht nur Claudia Roth soll bis halb vier durchgefeiert haben, was man ihr um 8.00 Uhr nicht ansatzweise ansah.

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Stellschrauben benannt, Schreckschrauben vermieden!

Was die Delegierten aus knapp 3 Kilogramm Antragsmaterial machten, kann jedeR unter www.gruene-partei.de/cms/default/rubrik/19/19817.beschluesse.htmnachlesen. Die gewaltige Arbeitsleistung von Basis und Überbau fand in überraschend freundlicher Atmosphäre statt. Wahrscheinlich lag es auch daran, dass erstmals ein Parteitag in gut 40 Kleinrunden wesentliche Kernfragen vorberiet. Längere Antragsvorlagezeiten, verbesserte Internetdebattenformate, SpitzenkandidatInnendirektwahloption… innerparteiliche Demokratisierungserleichterungen fanden frühe Konsense. Die Rekordmitgliederzahl von 58.000 mit großteils kommunalpolitischer Verantwortung und die immer verzwicktere Krisenwelt, verschwerlicht allerdings besonders Basisdemokratie.

Die meisten Beschlüsse fanden klare Mehrheiten. Einsparungen, besonders im Subventionsabbau. Vermögensabgabe und langfristig Vermögenssteuer. Erhöhung des Spitzensteuersatzes auf 49% ab 90.000€ Jahreseinkommen. Ab 68.000€ wäre ein deutlicherer Sanierungsbetrag ersteuert worden, doch die deutliche Mehrheit der Delegierten schreckte vor dem Wählererschrecken zurück.

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