Klarheit in Diskussion um Stadthalle gefordert

Trotz der sehr ausführlichen Stellungnahme des Bürgermeisters in der Presse sehen wir weiterhin erheblichen Klärungsbedarf. Die Transparenz aller Sachverhalte wurde bisher nicht geliefert. Die erheblichen Bedenken unserer Vertreterin Bettina Werning, die sie veranlassten an der Entscheidung der Gesellschafterversammlung nicht mitzuwirken, konnten noch nicht ausgeräumt werden.

Wir wünschen uns eindeutige Klarheit in der Sache. Auch wir erwarten mit Spannung das Ergebnis des Prüfauftrags des Bürgermeisters, welches am 7.9.2015 in einem Ältestenrat vorgestellt werden soll. Wir erwarten die Klärung der Fragen nach der Haftbarkeit des ehemaligen Geschäftsführers Franz-Peter Herrmann bezüglich der Nachzahlungsforderungen der Rentenversicherung und der Gültigkeit der Unterschrift des Generalbevollmächtigten Frank Bierkämper unter dem Jahresabschluss 2014.

Daher sind wir über die Vorfestlegung des Bürgermeisters bezüglich der Haftung des Geschäftsführers gegenüber Ihrer Zeitung überrascht.

Das Problem des exorbitanten Defizites der Stadthalle ist allseits bekannt und seit Jahren in der kontroversen Diskussion. Klar ist, dass eine Einrichtung wie die Stadthalle nicht ohne Subventionierung durch die Kommune betrieben werden kann. Leider sind bisher keine adäquaten Schritte eingeleitet worden, um die Stadthalle zukunftsfähig aufzustellen und den Zuschussbedarf in planbaren Grenzen zu halten.

Neben dem politischen Willen, die KBG zukunftsfähig aufzustellen, sollte ein gemeinsamer Wille zur Klärung bisher nicht ausreichend geklärter Sachverhalte bei allen Beteiligten stehen, damit unter neuer Geschäftsführung auch ein unbelasteter „Neustart“ der Institution Stadthalle erfolgen kann.

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