Trauer um Jo Achim Sandrock

Wir trauern um unser langjähriges Fraktionsmitglied, Jo Achim Sandrock, der am 01. November 2011 nach schwerer Krankheit verstarb.

Jo Achim engagierte sich für die GRÜNE Fraktion als Sachkundiger Bürger  im Familien- und Sozialausschuss, im Behindertenbeirat und im Straßenverkehrsausschuss. Dem Aufsichtsrat des Kamener Krankenhauses gehörte er als langjähriges Mitglied an.

Als Gründungs- und Vorstandsmitglied des Fördervereins Monopol 2000 setzte er sich für den Erhalt der Bergbau- und Industriekultur in Kamen ein. An der Aktion „Schachtzeichen“ der Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010 hat er als Betreuer der Position Schacht Grillo mitgewirkt.

Auch den Verein „Neues Wohnen im Alter“ und das „Kuratorium arbeitsmarktpolitische Maßnahmen der AWO“ unterstützte er mit seinem Einsatz.

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BDK

Nach getaner Arbeit nutzten Anke Schneider (rechts) und Anke Dörlemann (links) am Rande der BDK die Gelegenheit die Bequemlichkeit der Strandkörbe auszuprobieren.

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Pressemitteilung

Bündnis 90/Die Grünen fordern Bäderstrategie für Versorgungsgebiet der GSW

Im Rahmen der letzten Ortsverbandssitzung haben die Kamener Grünen intensiv über die Zukunft des Heerener Freibades diskutiert. Hierbei erkennen wir deutliche Fehleinschätzungen, die zur desolaten Situation des Heerener Bades führen mussten:
Im vergangenen Jahr wurde das Bönener Schwimmbad, nur wenige Kilometer entfernt, durch die GSW eröffnet. Hierdurch bleiben mit Sicherheit dem Heerener Bad ehemalige Gäste fern. Die Öffnungszeiten des Bades, als auch unserer gesamten Bäderlandschaft sind wenig abgestimmt auf die jeweiligen Witterungsverhältnisse und auf die Nutzerbedürfnisse (in den warmen Monaten war das Bad geschlossen und es gibt keine geeigneten Zeiten für z.B.

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Pressemitteilung

Zwei Wochen nach dem Kulturausschuss, in der u.a. das Thema „ Perspektiven der Kulturarbeit in Kamen“ auf der Tagesordnung stand, lädt nun der Ausschussvorsitzende zu einem konstruktiven Dialog über die Zukunft der Kultur in Kamen ein.

Wir von Bündnis 90/ Die Grünen fragen: Warum ist ein solcher Dialog nicht im Ausschuss geführt worden? Es gab im Vorfeld keine Vorlagen der Verwaltung zum Thema, damit die Fraktionen sich entsprechend beraten konnten. Will man seitens der Mehrheitsfraktion und der Verwaltung vielleicht gar keine öffentliche Diskussion über die Kulturarbeit in Kamen?

Wir sind der Meinung, dass wir keine zusätzlichen Gesprächsrunden und „Dialogveranstaltungen“ mit der Mehrheitspartei benötigen, sondern vielmehr eine konstruktive und engagierte Diskussions- und Gesprächskultur in den Fachausschüssen mit aussagekräftigen Arbeitspapieren.

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Gas aus unserer Erde! Fluch oder Segen

Unkonventionelles Erdgas ist in aller Munde seit bekannt wurde, dass in NRW an etlichen Orten Erkundungen zu Lagerstätten dieses in Gestein gebundenen Erdgases geplant sind.

 

Unbemerkt von der Öffentlichkeit wurden in der vergangenen Zeit Aufsuchungslizenzen (Claims) zur Gewinnung von unkonventionellem Erdgas in NRW an Unternehmen wie Exxon Mobil oder Wintershall verteilt. Insgesamt sind in NRW bereits Claims mit einer Gesamtfläche von 17.859 km² (Stand: April 2011) abgesteckt, was etwas mehr als 50 % der Fläche des Landes entspricht.

Auch der Kreis Unna ist davon betroffen!

Mittlerweile kommen immer mehr Informationen zu den Vorhaben der Erdgas fördernden Unternehmen an die Öffentlichkeit.

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Atomkraft – ohne uns

Mit einem Aktionsstand am 9. April in der Fußgängerzone erinnern wir an den 25. Jahrestag der Atomkatastrophe in Tschernobyl. Die schockierenden Bilder aus Japan zeigen erneut unmissverständlich: Atomenergie ist eine nicht beherrschbare Technologie, die keine Fehler verzeiht.

Wir benötigen eine grundlegend andere Ernergiepolitik und endlich die Energiewende ins Zeitalter der Erneuerbaren Energien.

Kommunalpolitisch wollen wir auch vor Ort in Kamen dazu beitragen. Mit unserem Antrag an den Rat der Stadt streben wir an, dass der Verzicht auf Atomenergie auch bei der GSW Gemeinschaftsstadtwerke GmbH Kamen – Bergkamen – Bönen realisiert wird.

Wir laden alle Bürgerinnen und Bürger herzlich zum Besuch unseres Aktionsstandes ein und wollen zum Ausdruck zu bringen, dass Kamen eine andere Energiepolitik will und braucht.

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Pressemitteilung

Am Sonntag den 27.02.2011 traf sich der Ortsverband von Bündnis 90/Die GRÜNEN zum „Politischen Frühstück“. Bei garantiert dioxinfreiem Essen informierte Friedrich Ostendorff (agrarpolitischer Sprecher unserer Bundestagsfraktion) über den Dioxinskandal in der Futtermittelindustrie. Anschließend wurde gemeinsam mit anwesenden Kamener Landwirten über eine zusehends industrialisierte Landwirtschaft und deren Auswirkungen auf Kamener Verbraucher und Landwirte diskutiert. Das Entgegenwirken gegen die zunehmende Verknappung von kostbaren landwirtschaftlichen Flächen und Freiräumen durch immer neue Bau- und Gewerbegebiete sowie Straßenbaumaßnahmen wurde als gemeinsame Position herausgestellt. Auch stellte man fest, dass eine Landwirtschaft, die nur auf Kostenersparnis und Profitorientierung ausgerichtet ist, dauerhaft keine sicheren, qualitätsvollen Lebensmittel produzieren kann. Durch die Industrialisierung der Landwirtschaft gehen darüber hinaus wichtige Merkmale bäuerlichen Lebens, das über Jahrhunderte unsere Landschaft geprägt hat, für immer verloren.

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Bauernhöfe statt Agrarfabriken

Am Sonntag den 27.02.2011 traf sich der Ortsverband von Bündnis 90/Die GRÜNEN zum „Politischen Frühstück“. Bei garantiert dioxinfreiem Essen informierte Friedrich Ostendorff (agrarpolitischer Sprecher unserer Bundestagsfraktion) über den Dioxinskandal in der Futtermittelindustrie.

Anschließend  wurde gemeinsam mit anwesenden Kamener Landwirten über eine zusehends industrialisierte Landwirtschaft und deren Auswirkungen auf Kamener Verbraucher und Landwirte diskutiert. Das Entgegenwirken gegen die zunehmende Verknappung von kostbaren landwirtschaftlichen Flächen und Freiräumen durch immer neue Bau- und Gewerbegebiete sowie Straßenbaumaßnahmen wurde als gemeinsame Position herausgestellt. Auch stellte man fest, dass eine Landwirtschaft, die nur auf Kostenersparnis und Profitorientierung ausgerichtet ist, dauerhaft keine sicheren, qualitätsvollen Lebensmittel produzieren kann. Durch die Industrialisierung der Landwirtschaft gehen darüber hinaus wichtige Merkmale bäuerlichen Lebens, das über Jahrhunderte unsere Landschaft geprägt hat, für immer verloren.

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Pressemitteilung

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Fraktion Bündnis90/DIE GRÜNEN im Kamener Stadtrat ist empört, wie die Stadt Bergkamen mit den Interessen der Anwohner und der Erholungssuchenden am geplanten Gewerbegebiet an der B 61 umgeht. Ohne Not werden zahlreiche alte Bäume in der offenen Landschaft entfernt, um Fakten zu schaffen für ein Gewerbegebiet, welches in der Nachbarschaft nach wie vor umstritten ist.

Es geht schon lange nicht mehr nur darum, einen Bebauungsplan zu entwickeln, sondern besonders darum, den Naturschützern und Bürgern ein Exempel zu statuieren. Hier soll demonstriert werden, dass natur- und umweltpolitische Einwände von der Stadt Bergkamen nicht akzeptiert werden und das diese nicht zum Erfolg führen können – oder gar ein Projekt der Stadt zu verhindern in der Lage wären.

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Symbole der Bergbaugeschichte erhalten

Der Ortsverband Kamen von BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN setzt sich auch weiterhin für den Erhalt des kompletten Gebäudeensembles der Schachtanlage Grillo I ein. Wir halten den gesamten Bestand incl. der Maschinenhallen für wichtig und erhaltenswert. Sie könnten in Zukunft ein Ort der Kultur und der zwischenmenschlichen Begegnung sein – ein Abriss lässt die Hallen mit all ihren Perspektiven unwiderruflich verschwinden. 

Unabhängig vom Votum des Fördervereins Monopol 2000 hat die Bergwerksgesellschaft als Eigentümerin der Hallen einen Rechtsanspruch auf den beantragten Abriss, da die Hallen keinen besonderen Schutzstatus genießen. 

Daher appellieren wir an die Eigentümerin der Gebäude den Abriss nochmals zu überdenken.

Trotz des negativen Votums des Fördervereins Monopol 2000 sich nicht weiterhin für den Erhalt der Hallen einzusetzen, werden wir auch weiterhin die Ziele des Vereins als Mitglied unterstützen, da wir auch den Erhalt des denkmalgeschützten Fördergerüstes sowie der Fördermaschinenhalle für richtig und wichtig für Kamen erachten. 

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