Ein achtbares Ergebnis

Zum ganz großen Wurf hat es leider nicht gereicht: Bei der Bürgermeister-Stichwahl am 1. Juli hatte unsere Kandidatin Tanja Brückel mit 45,7% gegen ihre SPD-Konkurrentin Elke Kappen mit 54,3% der abgegebenen Stimmen knapp das Nachsehen. Die Wahlbeteiligung war mit 32,9% auf einem Tiefpunkt angelangt.

Die Wahl hat insgesamt gezeigt, dass die Zeit der absoluten SPD-Mehrheiten definitiv vorbei ist. Unsere Kandidatin hat ein achtbares Ergebnis erzielt, auf das man in Zukunft, auch im Hinblick auf die Kommunalwahl im Jahre 2020, aufbauen kann.

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Sperrung wird aufgehoben

Was lange währt, wird endlich gut: Mit der Öffnung des zweiten Zugangs zum Gleis 1 am Kamener Bahnhof wird eine jahrelange Forderung der GRÜNEN endlich in die Tat umgesetzt.

Trotz wütender Proteste der Pendler*innen wurde dieser Zugang 2001 von der Bahn geschlossen. Alle Bemühungen der GRÜNEN, in den parlamentarischen Gremien die Schließung wieder rückgängig zu machen, wurden weitgehend ignoriert.

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Es geht in die Verlängerung – Finale am 1. Juli

Die erste Hürde ist genommen: Unsere gemeinsame Kandidatin Tanja Brückel hat es bei der Bürgermeisterwahl am 17.06. auf Anhieb in die Stichwahl am 01.07. geschafft.

Lange Gesichter bei den Kamener Sozialdemokraten: Zum ersten Mal seit Jahrzehnten hat ein/eine Bürgermeisterkandidat*in der SPD die absolute Mehrheit im ersten Wahlgang deutlich verfehlt. Lediglich 45% der Wähler*innen haben Elke Kappen ihr Vertrauen ausgesprochen.

Dass es in der Kamener Bevölkerung eine Wechselstimmung gibt, zeigen das gute Ergebnis von Tanja Brückel (30,1%) und Jonas Büchel (24,9%). Ein Wermutstropfen war allerdings die geringe Wahlbeteiligung von lediglich 39,3%.

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Lärmschutzwall: Mangelnde Transparenz

Wir als Fraktion von Bündnis 90/DIE GRÜNEN fordern bereits seit Jahren, dass die Anwohner*innen im Bereich der Schimmelstraße und des Weizenweges schnellstmöglich einen ausreichenden Lärmschutz erhalten. Zum umgehenden Gesundheitsschutz ist der Bau des Walls unabdingbar. Was bereits in den 1990er-Jahren fahrlässig versäumt wurde, muss umgehend gebaut werden.

Wir sind sehr irritiert über den mangelhaften Informationsfluss der Verwaltung. Die GRÜNEN und auch andere Fraktionen sind weder über die Probleme bei der Errichtung des Walls noch über die erhebliche zeitliche Verzögerung informiert worden.

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Denkmalschutz in Kamen

Historische Gebäude tragen wesentlich zur Identität und Attraktivität einer Stadt bei. Daher hält die Fraktion von Bündnis 90/DIE GRÜNEN im Rat der Stadt Kamen die Aussagen der Ortsheimatpfleger im Wesentlichen  für zutreffend und unterstützenswert.

In den vergangenen Wochen wurde in Kamen viel über Traditionspflege und wo unsere Wurzeln liegen diskutiert. Dabei wird nur allzu leicht vergessen, dass in der langen Geschichte Kamens, die weit ins Mittelalter zurück reicht, der Bergbau doch lediglich ein kleines Zeitfenster von 100 Jahren ausmacht. Auch wenn viele Menschen in unserer Stadt ihre Wurzeln dort haben, sollte man auch die lange Zeitspanne davor nicht außer acht lassen.

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Vorstand im Amt bestätigt

Auf der Jahreshauptversammlung des Ortsverbandes der Kamener Grünen am 02.05.2018 wurde das Sprecher*innen-Duo Manuela Laßen und Andreas Dörlemann für zwei weitere Jahre einstimmig im Amt bestätigt. Zur Kassiererin wurde erneut Doris Werner gewählt.

Vorausgegangen war ein Rückblick auf die Geschehnisse und Aktionen im Jahre 2017. Auch der diesjährige Bürgermeisterwahlkampf war ein Thema.

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„Glückauf-Diskussion“ ist wichtig und notwendig

Mit großem Interesse verfolgt die Ratsfraktion der Grünen die derzeitige „Glückauf-Diskussion“, die von Tanja Brückel, unserer unabhängigen Bürgermeisterkandidatin, angestoßen wurde. Sie ist wichtig und notwendig für Kamen.

Kaum jemand in Kamen stammt nicht direkt oder zumindest indirekt aus einer Bergarbeiterfamilie oder hat sogar noch selber im Bergbau gearbeitet, auch bei uns Grünen. Kamen war einst Bergbaustadt. Viele Familien sind im Zuge des Bergbaus nach Kamen gekommen und haben hier ihre Heimat gefunden. Die Schachtanlage Monopol ist aber bereits seit 35 Jahren geschlossen. Auch der Schacht Grillo 1 ist seit Jahren nicht mehr in Betrieb und mittlerweile verfüllt.

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Kein Ei mit der 3

„Kein Ei mit der 3″: Unter diesem Motto stand auch in diesem Jahr der österliche Infostand der GRÜNEN in Kamen. Als Alternative zur Massentierhaltung wurde für eine ökologisch orientierte Landwirtschaft geworben.

Unterstützt von unserer gemeinsamen Bürgermeisterkandidatin Tanja Brückel sowie der Kamener CDU und den Freien Wählern waren wir nicht nur in der Innenstadt, sondern auch, mit öffentlichen Verkehrsmitteln, in Methler und Heeren unterwegs.

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Atomkraft? Nein Danke!

Am 11. März 2018 jährte sich die Nuklearkatastrophe im Atomkraftwerk von Fukushima in Japan zum siebten Male. Aus diesem Anlaß hatte der Ortsverband der GRÜNEN in Kamen die BürgerInnen zu einer Mahnwache am Markt eingeladen.

Unsere Sprecherin Manuela Laßen hat in ihrer Rede vor einem interessierten Publikum dargelegt, dass die Auswirkungen dieses Super-GAUs auch heute noch spürbar sind.

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„Dimi-Effekt“ nicht zwingend pro SPD

Wir Grünen in Kamen bedauern es sehr, dass sich die Wähler*innen in Schwerte gegen den GRÜNEN Kandidaten Adrian Mork entschieden haben. Die Wahl wäre ein wichtiges Signal für mehr GRÜNE Politik in ganz Nordrhein-Westfalen gewesen. Aber leider hat sich der SPD-Kandidat Dimitrios Axourgos mit deutlicher Mehrheit durchgesetzt.

Obwohl, ähnlich wie unsere gemeinsame Kandidatin Tanja Brückel in Kamen, Adrian Mork durch ein Jamaika-Bündnis unterstützt wurde, sind die Voraussetzungen beider Wahlen grundverschieden. Und zwar so unterschiedlich, dass bei genauerem Hinsehen das Wahlergebnis eher der heimischen Sozialdemokratie schlaflose Nächte bereiten sollte.

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