Pressemitteilung

Bündnis 90/Die Grünen fordern Bäderstrategie für Versorgungsgebiet der GSW

Im Rahmen der letzten Ortsverbandssitzung haben die Kamener Grünen intensiv über die Zukunft des Heerener Freibades diskutiert. Hierbei erkennen wir deutliche Fehleinschätzungen, die zur desolaten Situation des Heerener Bades führen mussten:
Im vergangenen Jahr wurde das Bönener Schwimmbad, nur wenige Kilometer entfernt, durch die GSW eröffnet. Hierdurch bleiben mit Sicherheit dem Heerener Bad ehemalige Gäste fern. Die Öffnungszeiten des Bades, als auch unserer gesamten Bäderlandschaft sind wenig abgestimmt auf die jeweiligen Witterungsverhältnisse und auf die Nutzerbedürfnisse (in den warmen Monaten war das Bad geschlossen und es gibt keine geeigneten Zeiten für z.B. Frühschwimmer). Darüber hinaus wurde lange Zeit nicht genügend in das Heerener Bad investiert, daher jetzt der erhebliche Sanierungsstau.

Der OV-Kamen kommt allerdings zu dem Ergebnis, dass man das Heerener Bad nicht losgelöst von der gesamten Bäderlandschaft des Versorgungsgebietes der Gemeinschaftsstadtwerke betrachten kann. Daher fordern wir eine Gesamtstrategie für alle Bäder im Versorgungsgebiet, die den Bürgerinnen und
Bürgern die Gewissheit gibt, welche Bäder langfristig erhalten bleiben können.

Die zukünftige Strategie muss gemeinsam mit den Bügerinnen und Bürgern sowie der Politik in den Versorgungskommunen entwickelt werden. Einsame Entscheidungen gegen den Willen der Bürgerinnen und Bürger halten wir für keinen gangbaren Weg. Ein Bädersterben auf Raten, zur Konsolidierung der Haushalte, ist mit uns nicht zu machen.

Mit freundlichen Grüßen
Andreas Dörlemann
OV Kamen

2011_09_Presseinfo_Schwimmbad_Heeren

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