Umweltbelastung durch Plastikverpackungen vermeiden

Mit unserem Antrag an den Umwelt- und Klimaausschuss bitten wir die Stadtverwaltung, in einem Runden Tisch mit dem Einzelhandelsverband, den Interessengemeinschaften wie z.B. KIG e.V., den Händlern auf Wochen- und anderen Märkten, der Verbraucherzentrale u.a. die Möglichkeiten eines freiwilligen vollkommenen Verzichts auf Plastiktüten und weitgehendem Verzicht auf Plastikverpackung zu erörtern.

Hintergrund:
Plastiktüten benötigen je nach Kunststoff 100 bis 500 Jahre bis sie sich zersetzt haben. Jährlich werden in Deutschland 71 Plastiktüten pro Person verbraucht. Das sind 6 Milliarden Plastiktüten im Jahr. Etwa 90 Prozent davon landen auf Mülldeponien. Weltweit gelangen rund 7,5 Millionen Tonnen Plastikmüll in die Meere und gelangen in unseren Nahrungsmittelkreislauf.

In Plastik stecken oft Phtalate (Weichmacher) und Bisphenol A. Die Chemikalien wirken ähnlich wie Hormone und können nahezu im Blut jedes Menschen nachgewiesen werden. Diese Hormone bringen den Körper durcheinander, es kann zu Unfruchtbarkeit und Krebs kommen.

Aufgrund dieser dramatischen Folgen für die Bevölkerung halten wir den im Antrag geforderten Runden Tisch für dringend geboten.

150305_Antrag_Plastiktuetenverzicht

 

Verwandte Artikel

Kommentar verfassen

Artikel kommentieren