Schottern: Der neue Trend

Schon seit einigen Jahren verbreitet sich auch in Kamen der unselige Trend, Hecken und Grünflächen durch ökologisch wertlose Schotter- und Steinflächen zu ersetzen. Nicht nur Vögel, sondern auch nützliche Insekten sucht man in diesen „Gärten“ vergeblich, da diese hier keine Nahrung mehr finden.

Laut Landesbauordnung NRW sind Böden wasseraufnahmefähig zu belassen oder herzustellen und zu begrünen und zu bepflanzen. „Schottergärten“ sind daher baurechtswidrig.

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Klimanotstand auch in Kamen

Der Klimawandel macht auch vor Kamen nicht halt. Um diese Tatsache verstärkt ins öffentliche Bewußtsein zu rücken, wird die Fraktion der GRÜNEN in der Ratssitzung am 04.07.2019 einen Antrag zur Ausrufung des Klimanotstands stellen.

Der Rat der Stadt Kamen soll darin den Klimanotstand erklären und anerkennen, dass auch lokal weitere Maßnahmen und Planungen ergriffen werden müssen, um die Erderwärmung auf 1,5 Grad zu begrenzen. Er fordert darüber hinaus auch andere Kommunen, die Bundesländer und die Bundesrepublik Deutschland auf, der Resolution zu folgen und den Klimanotstand auszurufen.

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Die unendliche Bäderdiskussion

Nun liegt das nächste Gutachten auf dem Tisch. Nachdem der Neubau eines neuen Kombi-Schwimmbads in Kamen laut der Firma Constrata mindestens 28 Millionen Euro kosten soll, schockiert das neue Gutachten zum Erhalt und zur Sanierung der bestehenden Bäder mit einem Gesamtvolumen von ca. 30 Millionen Euro. Das ist nach den bisherigen Schätzungen sehr viel, war aber nach der Offenlage der Badneubauplanungen zu erwarten. Wir wollen hierbei nicht das Gutachten der Firma Constrata in Frage stellen. Wir gehen davon aus, dass seriös gerechnet wurde, auch wenn wir die bisherigen Gutachten noch nicht vorliegen haben und damit auch nicht im Detail prüfen konnten.

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Freie Software in der Verwaltung

Immer mehr Kommunen, europaweit und auch in Deutschland, haben mittlerweile auf freie Software (Open Source) umgestellt oder prüfen diesen Schritt, beispielsweise die Stadt Dortmund.

Aus diesem Grunde werden die GRÜNEN in der nächsten Ratssitzung am 14.03.2019 den Antrag stellen, zu prüfen, inwieweit ein Umstieg auf freie Software und offene Standards auch in Kamen zu realisieren ist.

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Fahrt nach Soest

Um den RRX (Rhein-Ruhr-Xpress) in der Praxis kennenzulernen, hatten die Kamener GRÜNEN am 16.02.2019 alle interessierten Bürger*innen zu einer Zugfahrt nach Soest eingeladen.

Der erste Eindruck war positiv. Die helle, großzügige Innenausstattung des Zuges wirkte sehr ansprechend. Kritisch anzumerken bleibt allerdings, dass auf dem Ankunftsgleis in Soest beide Behindertenaufzüge defekt waren. Auch das zuginterne WLAN war Aufgrund eines zu schwachen Signals nicht zu benutzen. Hier besteht durchaus noch ein gewisser Nachbesserungsbedarf.

Nach einem Rundgang durch die schöne Altstadt schloss sich ein Besuch des „Pilgrim“-Hauses, der ältesten Gaststätte Soests, an und sorgte für einen stimmungsvollen Ausklang des Tages.

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Der RRX hält in Kamen

Eine interessante Veranstaltung fand am 11.02.2019 im GRÜNEN Laden in Kamen statt. Thomas Ressel, Mitglied der Geschäftsleitung des Zweckverbandes Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL), war als Referent zum Thema „RRX (Rhein-Ruhr-Xpress)“ eingeladen.

Von den Anfängen der Planung des Projektes bis zur Zukunft des schienengebundenen Nahverkehrs reichten seine Ausführungen vor aufmerksamen Zuhörer*innen. Auch technische Details wurden erläutert.

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Start ins neue Jahr

Zum Start ins neue Jahr traf sich der Ortsverband der Kamener GRÜNEN am 2. Februar 2019 auf dem Gelände der ehemaligen Schachtanlage Monopol im Technopark.

Unter der sachkundigen Führung des 2. Vorsitzenden des Fördervereins „Monopol 2000“, Herrn Thomas Patzelt, wurde das Fördermaschinenhaus besichtigt.

Krönender Abschluß des Tages war anschließend ein Essen im Lokal „Casa Tua“, bei dem man sich auf die kommenden kommunalpolitischen Aufgaben einstimmte.

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Haushalt 2019 beschlossen

Mit den Stimmen der SPD-Mehrheitsfraktion wurde in der Ratssitzung am 6. Dezember 2018 der städtische Haushalt für das Jahr 2019 beschlossen. Wir GRÜNEN haben ihn, neben anderen Gründen, wegen mangelnder Investitionen in Umwelt- und Klimaschutz abgelehnt. Auch CDU und FDP/Freie Wähler stimmten gegen die Vorlage der Verwaltung, die Linke enthielt sich.

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Erfolgreiche Veranstaltung im GRÜNEN Laden

Am 24.11.2018 haben die Kamener GRÜNEN alle interessierten Bürger*innen zu einem politischen Frühstück eingeladen. Zu Gast war diesmal die Foodsharing-Initiative.

2012 in Berlin gegründet, ist das Projekt inzwischen nicht nur deutschlandweit aktiv, sondern auch auf europäischer Ebene. Das Ziel ist, die „Wegwerfmentalität“, also die Vernichtung noch verwendbarer Lebensmittel, zu bekämpfen und ins öffentliche Bewußtsein zu rücken.

Bei einem aus geretteten Lebensmitteln zubereiteten Frühstück berichteten die Aktiven aus Kamen/Bergkamen vor zahlreichen Besucher*innen, wie man nicht mehr benötigte Lebensmittel mit Anderen teilen kann. Dies geschieht z.B. durch die Einrichtung von Abholstationen in Cafes, Supermärkten, Restaurants, Bäckereien und anderen kooperierenden Betrieben.

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Politisches Frühstück: Initiative „Foodsharing“ stellt sich vor

Viele Lebensmittel landen im Abfall – auf dem Weg vom Acker über die Produktion, den Großmarkt, den Supermarkt oder das Gastgewerbe bis zu den Verbraucher*innen. Auf jeder Stufe der Warenkette werden genießbare Lebensmittel weggeworfen. Die Ursachen sind so vielfältig wie die einzelnen Produkte und die Produktions- und Vertriebsprozesse. Sie liegen vor allem darin, dass bei Produktion, Weiterverarbeitung, Vermarktung und Verzehr zu wenig auf Nachhaltigkeit geachtet und Lebensmittel nicht ausreichend wertgeschätzt werden.

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