Pressemitteilungen

Blühende Randstreifen niedergemäht

In der Ausgabe des „Hellweger Anzeigers“ vom 15.07.2020 wurde unter dem Titel „Natürliche Randstreifen für hungrige Insekten“ über die Bemühungen der Stadt Kamen berichtet, Randstreifen seltener zu mähen, damit Insekten mehr Nahrung und Schutz finden.

Das verwundert mich als Fraktionsvorsitzende von Bündnis 90/DIE GRÜNEN sehr, dass erst heute, im Juli 2020, mit der Prüfung begonnen wird, welche Flächen hierfür in Frage kommen. Bereits in der Umwelt- und Klimaschutzausschusssitzung am 18.02.2016 fasste auf Antrag meiner Fraktion der Ausschuss einen einstimmigen Prüfauftrag an die Verwaltung.

Passiert ist bezüglich der Gestaltung und Mahd von Randstreifen an Wegen und landwirtschaftlichen Straßen offenbar nichts. Noch aktuell wurden im Bereich der Querstraße zwischen Fritz-Erler-Straße und Bergkamener Straße blühende Randstreifen durch unseren Baubetriebshof niedergemäht.

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Politisches Frühstück zum Thema „Fair Fashion“

Vor sechs Jahren hat die Katastrophe in der Textilfabrik „Rana Plaza“ in Bangladesch, bei der mehr als tausend Fabrikarbeiter*innen starben, die Arbeitsbedingungen in der Textilindustrie ins Bewusstsein der Menschen gebracht. Auch die Bundesregierung kündigte an, sich für eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen in den globalen Lieferketten einzusetzen.

Im Rahmen des politische Frühstücks wollen wir der Frage nachgehen, inwieweit sich tatsächlich etwas verbessert hat und wie man selber als Verbraucher*in einen Beitrag hierzu leisten kann.

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Bau der Südkamener Spange wird Realität

Wir als GRÜNE in Kamen hatten nach Jahren der Verzögerung immer noch die Hoffnung, dass der Bau der Südkamener Spange doch nicht traurige Realität werden könnte. Die Zeichen stehen aber leider auf eine zeitnahe Realisierung. Das ist aus den verschiedensten Gründen sehr bedauerlich.

Auch wenn die Straßenplanung immer wieder einmal modifiziert wurde, bleibt es eine Planung aus den 1980er Jahren, einer Zeit, in der dem Autoverkehr noch uneingeschränkte Vorfahrt gewährt wurde. Die Zeiten haben sich aber geändert. An Stelle von einer Durchschneidung wertvoller Landschaftsräume setzen kluge Verkehrskonzepte immer mehr auf eine Förderung des öffentlichen Personennahverkehrs und des Fuß- und Radverkehrs.

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Klimastreik in Unna

Sibirien und der Amazonas stehen in Flammen, Island hat den ersten Gletscher für tot erklärt und auch bei uns gibt es Ernteausfälle und der Wald ist stark geschädigt. Es gibt einen Hitzesommer nach dem nächsten. Die Klimakrise ist da!

Am Freitag, den 29.11.2019, finden die nächsten Klimademos der Fridays-For-Future-Bewegung statt.

Der Ortsverband der GRÜNEN in Kamen fährt gemeinsam zum Klimastreik nach Unna. Der Klimastreik beginnt um 12 Uhr. Wir treffen uns um 11 Uhr am Bahnhof in Kamen. Abfahrt ist um 11:20 Uhr. Gäste sind herzlich willkommen, um mit uns gemeinsam gegen die anhaltende Klimazerstörung zu demonstrieren.

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Anfrage zu Kunstrasenplätzen

Das von der Europäischen Union geplante Verbot von Mikroplastik aus Einstreugranulat könnte die Kunstrasenplätze der Stadt Kamen betreffen.

Von 2022 an soll das Gummi-Granulat, das auf diesen Plätzen als Unterlage verwendet wird, nicht mehr zulässig sein.

Die den Diskussionen um ein mögliches Verbot zu Grunde liegende Studie des Fraunhofer-Instituts für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik besagt unter anderem, dass durch das Granulat bis zu 11.000 Tonnen Mikroplastik jährlich ins Grund- und Oberflächenwasser gelangen. Damit wäre es eine der größten Quellen von Mikroplastik in der Umwelt.

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Mit den GRÜNEN zum Klimastreik

Während in Berlin das Klimakabinett tagt und in New York einer der wichtigsten UN-Gipfel des Jahres vorbereitet wird, ruft die „Fridays-For-Future“-Bewegung zum größten Klimastreik aller Zeiten auf.

Am 20.09.2019 findet der dritte globale Klimastreik statt – weltweit werden Menschen auf die Straße gehen und für die Einhaltung des Pariser Abkommens und gegen die anhaltende Klimazerstörung laut werden. Der Aufruf richtet sich an jede Generation!

Der Ortsverband der GRÜNEN in Kamen fährt gemeinsam zum Klimastreik nach Dortmund auf den Friedensplatz. Der Klimastreik beginnt um 12 Uhr. Wir treffen uns um 10:30 Uhr am Bahnhof in Kamen. Abfahrt ist um 10:53 Uhr. Gäste sind herzlich willkommen, um mit uns gemeinsam gegen die anhaltende Klimazerstörung zu demonstrieren.

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Radtour nach Hamm: Unterwegs auf dem RS1

Der Radschnellweg RS1 wird ein 101 Kilometer langer Schnellweg für Pendler, Touristen und alle, die sich schnell mit dem Rad im Ruhrgebiet zwischen Duisburg und Hamm fortbewegen wollen.

Wir wollen den Radweg zwischen Kamen und Hamm auf einer ca. 21 Kilometer langen Strecke mit dem Fahrrad abfahren. Dabei werden wir uns zum Stand der Planung austauschen und erneut auf die dringende Notwendigkeit der Umsetzung der Radwegeverbindung hinweisen. Anschauen werden wir uns natürlich auch die Knotenpunkte und Anschlüsse in Kamen und werden diskutieren, welche weiteren Schritte noch bei uns vor Ort erforderlich sind.

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Die unendliche Bäderdiskussion

Nun liegt das nächste Gutachten auf dem Tisch. Nachdem der Neubau eines neuen Kombi-Schwimmbads in Kamen laut der Firma Constrata mindestens 28 Millionen Euro kosten soll, schockiert das neue Gutachten zum Erhalt und zur Sanierung der bestehenden Bäder mit einem Gesamtvolumen von ca. 30 Millionen Euro. Das ist nach den bisherigen Schätzungen sehr viel, war aber nach der Offenlage der Badneubauplanungen zu erwarten. Wir wollen hierbei nicht das Gutachten der Firma Constrata in Frage stellen. Wir gehen davon aus, dass seriös gerechnet wurde, auch wenn wir die bisherigen Gutachten noch nicht vorliegen haben und damit auch nicht im Detail prüfen konnten.

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Freie Software in der Verwaltung

Immer mehr Kommunen, europaweit und auch in Deutschland, haben mittlerweile auf freie Software (Open Source) umgestellt oder prüfen diesen Schritt, beispielsweise die Stadt Dortmund.

Aus diesem Grunde werden die GRÜNEN in der nächsten Ratssitzung am 14.03.2019 den Antrag stellen, zu prüfen, inwieweit ein Umstieg auf freie Software und offene Standards auch in Kamen zu realisieren ist.

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Politisches Frühstück: Initiative „Foodsharing“ stellt sich vor

Viele Lebensmittel landen im Abfall – auf dem Weg vom Acker über die Produktion, den Großmarkt, den Supermarkt oder das Gastgewerbe bis zu den Verbraucher*innen. Auf jeder Stufe der Warenkette werden genießbare Lebensmittel weggeworfen. Die Ursachen sind so vielfältig wie die einzelnen Produkte und die Produktions- und Vertriebsprozesse. Sie liegen vor allem darin, dass bei Produktion, Weiterverarbeitung, Vermarktung und Verzehr zu wenig auf Nachhaltigkeit geachtet und Lebensmittel nicht ausreichend wertgeschätzt werden.

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